Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Freitag, 22. September 2017
Ein h?rendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Pr?ft aber alles und das Gute behaltet.

Der Weltgebetstag hat lange Tradition. Christinnen bereiten diesen besonderen Gottesdienst seit mehreren Jahrzehnten ökumenisch vor (www.weltgebetstag.de). Die Rother Frauen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden trafen sich am vergangenen Freitag in der Stadtkirche. Das Thema 2013 war ein biblischer Gedanke zu Migration- und Flüchtlingsfragen: „Ich war fremd, du hast mich aufgenommen“ (Matthäusevangelium 25). Mehrere Wochen bereitete sich das ökumenisch zusammengesetzte Team intensiv auf diesen Tag vor. Informationen zu Frankreich und zur Problemlage der dortigen Frauen, insbesondere von Migrantinnen, wurden eingeholt und diskutiert. Französische Lieder, Tänze, Rollenspiele sollten den Gottesdienst lebendig machen. Mehr als 80Frauen und einige Männer feierten schließlich den Weltgebetstags-Gottesdienst miteinander und sammelten für Frauen in Frankreich über € 500.
2013_03_01 wgt_kochAnschließend überraschte ein Team aus 10 kochbegabten Männern unter fachlicher Anleitung des gelernten Kochs Karl Schwarz die Teilnehmer/innen mit einem Ratatouille nicoise rumfort, einem typisch leichten französischen Essen.

45 Minuten, doch sehr beeindruckend! Vor einer großen Veranstaltung bei der Raiffeisenbank Schwabach/Roth kam die ehemalige EKD Ratsvorsitzende und wohl aktuell bekannteste evangelische Vertreterin in Deutschland zu Besuch in die evangelische Kirchengemeinde Roth ins Alte Rathaus. Frau Käßmann diskutierte in bewusst kleinem Rahmen mit ca. 30 Engagierten in der Kirchengemeinde. Das Jahresthema der Lutherdekade, „Toleranz“ , war gemeinsames Anliegen. Wie kann eine Kirchengemeinde, wie können Protestanten heute Toleranz leben, Widersprüche aufbrechen und Grenzen von Toleranz erkennen? Heiße Eisen wurden nicht ausgespart, sondern in den knapp 45 Minuten miteinander geschmiedet. Ein Ergebnis war die gemeinsame Erkenntnis, dass Toleranz immer ein Prozess ist. Ein Prozess, zu dem es neben Mut auch klare protestantische Positionierungen braucht.
Pfr. Klenk dankte im Namen der Kirchengemeinde Roth für den erfrischenden Besuch von Dr. Käßmann und überreichte ihr eine kleine Zusammenstellung von Gemeindemitgliedern mit Ideen zur Toleranz.
Team Öffentlichkeitsarbeit 

Die evangelischen Kindergärten in Roth & Pfaffenhofen starten aktuell in eine Probephase mit gemeinsamen Standards. „Konzeptionell- vernetzte Zusammenarbeit“ ist das Motto. So soll das gemeinsame Profil gestärkt werden. Die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Personal, Projekte, Fördermaßnahmen sollen in enger Abstimmung gemeinsam profiliert und gestaltet werden. Ein erster Schritt im Bereich der Projekte ist die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Inklusion“ und der „religiösen Früherziehung“. Neu eingeführt wurde auch ein regelmäßiges gemeinsames Team-Treffen der Leitungen samt der zuständigen Pfarrer aller beteiligten Kindergärten Arche Noah, Regenbogen und Guter Hirte. Die Probephase wird in einem ersten Schritt Ende Juli enden. Eine Auswertung und eine zweite Phase der Umsetzung werden folgen.

Die Evangelische Jugend spendet wieder für einen sozialen Zweck. Dieses Jahr war es auch eine sehr symbolische Spende. Die Jugendlichen haben sich Gedanken gemacht, wie sie selbst zu einer Außenwohngruppe des Auhofes in Roth stehen. Nun gehen sie den ersten Schritt, der auch als Willkommensgruß zu verstehen ist. Die Aussage ist klar, sie wollen weiter in Kontakt bleiben und ein Zeichen setzen. Einrichtungsleiter Andreas Ammon freute sich sichtlich über den tollen Betrag von 815 Euro. Den Scheck überbrachten Pfarrer Joachim Klenk gemeinsam mit Diakon Michael Martin, im Auftrag des Jugendausschusses.

 

 

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch ist der Kirchengemeinde Roth verbunden. 2012 überreichte er der Kirchengemeinde eine Urkunde und lobte die hervorragenden denkmalpflegerischen Leistungen in und an der Rother Stadtkirche. Vergangene Woche war Richard Bartsch wieder zu Gast, diesmal zu einem informellen Treffen mit Pfr. Joachim Klenk. Thema dabei waren auch die Anstrengungen in Sachen Inklusion. Inklusion bedeutet, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Menschen mit Handicap ermöglichen, am gesellschaftlichen und damit auch kirchlichen Leben teilzunehmen. Die Rother Kirchengemeinde hat hier Nachholbedarf. Sie ist aktuell die einzige Kirchengemeinde im Dekanat, die eine Ausgleichsabgabe zahlen muss, weil sie keine Menschen mit Handicap in ihre hauptamtliche Arbeit einbindet. Das soll so schnell wie möglich geändert werden. Menschen mit Handicap werden ab März 2013 die Kirchengemeinde aus ihrer Perspektive testen, so die Idee.  Angedacht ist z.B., dass 2014 eine Auszubildende mit Handicap eingebunden wird. Herr Bartsch ermutigte, dies umzusetzen. Vielleicht kann Bezirkstagspräsident Richard Bartsch dann in den kommenden Jahren nach Roth kommen und der evangelischen Rother Kirchengemeinde eine Urkunde für hervorragende Bemühungen in Sachen Inklusion überreichen. 
Pfr. Joachim Klenk